Wieso Homepages bald obsolet werden – Facebook Messenger Bot erstellen und Chatbots richtig verwenden

Facebook Messenger Bot und Chatbots fangen langsam an die Runde zu machen. Das deutsche Startup Spectrm ist gerade wieder in den Medien (siehe”Dieses kaum bekannte deutsche StartUp baut Chat Bots für große US-Publisher“). Doch damit stehen die Jungs nicht alleine, Verkaufs-Bots, Chatbots und Messenger-Bots erobern langsam aber sicher die Welt.

Diese Bots wirken jetzt vielleicht noch wie Spielzeug, aber diese Facebook Messenger Bot und Chatbots werden die Welt verändern. In den nächsten 3-5 Jahren werden wir nicht mehr auf klassische Internetseiten treffen, Bots werden diese ersetzen.

Wieso ich das Glaube?

Wieso Bots deine Homepage nutzlos machen werden

Denken wir noch einmal an die Homepages von 1999 zurück. Google liefert fantastisch unterhaltsame Ergebnisse:

Facebook Messenger Bot erstellen Facebook Bot Dennis Tröger Chatbot erstellen

Internetseiten waren damals starr und Content-Management-Systeme waren niemandem ein Begriff. Auch Facebook sollte sein Debüt erst einige Jahre nach 1999 haben.

Was zeichnete diese Seiten aus?

  • Starre Inhalte
  • Keine bis kaum Interaktionsmöglichkeiten
  • Wenig dynamisch, schlecht angepasst an verschiedene Fenstergrößen („Bestes Nutzungserlebnis mit 1024×768“ – du erinnerst dich?)

Das war im Jahr 1999 und darum herum. Doch mit der Zeit änderten sich die Seiten. Durch Techniken wie Javascript und schnellere Rechner wurden Internetseiten immer dynamischer und anpassbarer.

Das Web 2.0 war geboren.

Mit Web 2.0 wurde dem Nutzer mehr Kontrolle über die Inhalte gegeben. Ich erinnere mich jetzt noch, wie ich Baff war, als die ersten Webseiten mir erlaubten, Inhalte dynamisch zu aktivieren und deaktivieren!

Was für ein Gefühl das war, als ich die Ansicht nach meinen Vorstellungen anpassen konnte. Heute gibt es komplexe Software, nur in HTML5 realisiert. Internetseiten erlaubten es immer mehr mit Ihnen zu interagieren.

Der Nutzer konnte durch dynamische Filter und blitzschnelle Reaktionen immer effizienter mit dem System interagieren.

Doch dann kam 2007 eine neue Welt. Mobile.

Mit dem Apple iPhone wurde das mobile Internet endlich Salonfähig. Die Konsequenz aus diesem Ereignis ist heute, 10 Jahre später, dass Google 2017 zum „mobile first“-Jahr (https://www.sistrix.de/news/mobile-first-google-macht-den-mobilen-index-zum-hauptindex/)  erklärt.

Mobile ist jetzt das Maß er Dinge geworden.

Was hat das alles mit Chatbots und Facebook Messenger Bot zu tun?

Nun, schauen wir uns doch mal die Webseite von Adidas an:

Einmal in der Laptop-Version:

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Und einmal Mobil:

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Ja, gut, sagst du jetzt vielleicht. Sieht doch aus, wie eine normal optimierte mobile Webseite?

 

Absolut. Diese Seite entspricht dem State-of-the-Art Design von 2017.

 

Aber, besinne dich noch einmal kurz zurück. Warum rufst du eine Webseite auf?

 

Einer der Google Co-Founder, Avinash Kaushik , hat sich das auch überlegt. Das Ergebnis ist ein Framework, welches er „See-Think-Do“-Framework nennt. Es beschreibt, in welcher Phase sich ein Besucher befindet und welche Informationen er deshalb sucht.

Dabei sagt er, haben Menschen drei Anlässe eine Homepage zu besuchen.

 

Bleiben wir bei Adidas Seitenbesuchern:

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See: Es handelt sich um Menschen, die Klamotten interessieren und die sich einfach mal umschauen wollen. Ihre Intention ist es, Informationen zu sammeln. Bei dieser Gruppe ist ein „Kauf“-Button reine Zeitverschwendung!

Think: Diese Gruppe ist an dem Punkt, dass sie bereits auf der Suche nach neuen Klamotten ist. Es besteht bereits ein Bedarf! Aber noch kein konkreter Kaufwunsch.

Do: Das sind Besucher, die Klamotten tragen, Bedarf nach neuen Klamotten haben und jetzt breit sind, welche zu kaufen.

 

Ich liebe dieses Framework. Denn das sind die drei Gründe, wieso sich Menschen auf einer Webseite umsehen.

 

Ok, jetzt sehen wir uns die aktuelle Adidas Seite noch einmal an. Was fällt auf?

 

Es wird versucht, alle 3 Zielgruppen gleichermaßen glücklich zu machen. Ich sehe „Jetzt Kaufen“ (DO), „Adidas Training entdecken“ (Think), Männer und Frauen (See). Kurzum: Alles Querbeet gemischt.

 

Wir haben uns daran gewöhnt und wir haben gelernt, nutzlose Informationen auszublenden. Aber um ehrlich zu sein, muss das so sein?

 

Jetzt kommt noch ein weiteres Problem auf klassische Webseiten zu. Für Responsive Designs müssen Informationen gestrichen werden. Es muss abgewogen werden, zwischen See-Do-Think. Denn der Platz auf dem Smartphone ist stark begrenzt.

 

Dabei entstehen die ersten Probleme:

 

  1. Die mobile Ansicht ist ein fauler Kompromiss, See-Think-Do wird wild miteinander gemischt
  2. Es ist nicht klar, welche Absicht der Besucher tatsächlich hat
  3. Der Benutzer wird in jedem Stadium (See,Think,Do) mit „falschen“ Informationen versorgt
  4. Noch schlimmer: PopUps und Banner wollen zusätzlich Aufmerksamkeit
  5. Die Customer Journey geht komplett flöten, der Webseitenbetreiber weiß nicht, welchen Weg der Kunde durch sein Angebot gehen wird.

 

Das letzte Problem wird heutzutage durch sogenannte „Leadpages“ oder „Landingpages“ gelöst. Das sind extrem minimale Webseiten, in denen nur eine Handlung oder der Exit möglich ist.

 

Hier ist Beispielsweise eine Landingpage von Katharina Lewald:

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Auf dieser Seite ist genau eine einzige Aktion möglich.

 

E-Book anfordern oder eben nicht.

 

Das ist es, wie sich Online Marketer und Unternehmen zurzeit behelfen, weil sie die Customer Journey nicht kontrollieren können.

Was ist eine Customer Journey?

Grundsätzlich träume jedes Unternehmen davon, genau zu wissen, an welchem Punkt sich ein Kunde gerade befindet. Die Customer Journey ist der Weg, den der Kunde durch das Angebot nehmen soll. Viele Großunternehmen versuchen alles auf eine Seite zu packen:

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Wo wird der Kunde hinklicken?

Was möchte er dort?

Was sucht er überhaupt?

 

Kurzum, es ist ein einziges „See-Think-Do“-Chaos. Oracle steht damit nicht alleine da.

 

Was haben Facebook Messenger Bot erstellen und Chatbots jetzt damit zu tun?

Ok, also, wir wissen, dass verschiedene Besucher verschiedene Interessen haben, wenn sie unsere Homepage besuchen.

Avinash Kaushik hat die Besucher in 3 Stufen eingeteilt: See-Think-Do.

Die Frage die sich stellt ist:

  1. Wie gestallten wir Seiten, die den Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen
  2. Wie gehen wir auf die verschiedenen Bedürfnisse ein
  3. Wie können wir immer wissen, an welchem Punkt der Kunde sich befindet
  4. Wie machen wir das Ganze auch noch „Mobile First“?

 

Diese Punkte gilt es, miteinander in Verbindung zu bringen. Und genau da kommen Facebook Messenger Bot, Chatbots bzw. Bots im Allgemeinen zum Einsatz.

 

Wir wissen von Google und aus eigener Erfahrung, dass Menschen Smartphones immer mehr und überall und immer benutzen.

 

Wir kennen die Problematik von klassischen Homepages und wir wissen, welchen Herausforderungen wir uns stellen müssen.

 

Genau dabei werden uns Bots in Zukunft helfen. Bots werden wie der gute und freundliche Ladenverkäufer, über den wir echt froh sind.

 

Du kommst also auf eine Webseite, fast völlig leer und alles was dort steht ist: „Was kann ich für Sie tun?“.

 

Du als User kannst jetzt antippen/anklicken, was dich gerade interessiert:

  1. Nur mal umsehen (See)
  2. Mich genauer informieren (Think)
  3. Ich suche etwas Bestimmtes (Do)
  4. Ich brauche Hilfe

 

In Abhängigkeit davon, was du jetzt anklickst, wirst du zu den Informationen geleitet, die wirklich für dich von Relevanz sind. Du erhältst eine Übersicht (See), Details zu einem Produkt (Think) oder bereits ein Verkaufsformular (Do).

 

Ich hab mich dazu entschlossen, einen Facebook Messenger Bot zu erstellen. Da er meiner Vorstellung im Moment am nächsten kommt – aber noch lange nicht perfekt ist:

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Das ist zurzeit mein „Test-Bot“ (auf m.me/DennisTroeger siehst du meinen richtigen Facebook Messenger Bot).

 

  1. Der Benutzer wird begrüßt
  2. Der Benutzer wird gefragt, was er möchte
  3. Der Benutzer erhält die Inhalte, die er jetzt gerade sucht

 

Durch einfaches Fragen wird der Nutzer immer dort abgeholt, wo er steht. In diesem Testbot habe ich das See-Thinking-Care nicht perfekt umgesetzt (es kommt 2x See vor).

 

Die Interaktionen können alle möglichen Rich-Elements (Videos, Bilder, Carousels) enthalten:

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Ausschnitt aus der Konversation mit meinem Chatbot m.me/DennisTroeger über den Facebook Messenger.

 

Nach jedem Schritt wird der Kunde gefragt, was er als nächstes sehen oder tun möchte. Der Vorteil, der sich aus der Nutzung von z.B. Facebook Messenger Bot und Chatbos ergibt, löst unsere Probleme:

 

  1. Wir zeigen Zielgruppenspezifische Informationen an
  2. Es können personalisierte Informationen angezeigt werden
  3. Wir wissen, wo der Kunde sich aufhält und entsprechende Interaktionen bieten
  4. Das minimale Design ist definitv „Mobile First“

 

Ein weiterer Pluspunkt: Die User sind Chats sowieso gewohnt. Informationen auf diese Weise zu konsumieren sind wir seit der SMS gewohnt!

 

Ich will ja nicht übertreiben. Aber ich glaube fest:

Das wird die Art, wie wir Informationen konsumieren und online Einkaufen maßgeblich verändern!

Vielleicht denkst Du jetzt: Ja, Dennis, das ist ja nett, aber sind die Facebook Messenger Bot nicht noch sehr steif und fast wie Spielzeug?

Dazu ein kleiner Exkurs.

Wie kaufen wir Menschen ein?

Stell dir einmal den Verkauf auf einem klassischen Markt vor. Du gehst auf den Markt und schaust dich um (See), wenn dir einfällt, dass du etwas kaufen möchtest (Think), dann gehst du hin und nimmst die Ware in die Hand. Danach gehst du in den Do-Modus: Du beginnst die Ware zu kaufen, Fragen zu stellen und vielleicht sogar zu verhandeln.

Wir Menschen sind es gewohnt Informationen dynamisch auf uns angepasst zu erhalten, wenn wir mit Menschen reden. Die Folge ist ein Gespräch.

 

Ok, im Moment herrscht im Internet ein ziemlicher Monolog: Auf die Fragen des Kunden wird mit einem Schema F geantwortet. Es findet überhaupt kein Gespräch statt.

 

Chatbots werden am Anfang hölzern und unflexibel sein. Aber denk an den Anfang von Social Media zurück: Alles wirkte noch nicht so „smooth“ und ineinander eingespielt. Doch niemand würde sich heute Webseiten von 1999 zurückwünschen, oder?

 

Vorteile den Facebook Messenger Bot erstellen zu lassen (mit Werkzeugen)

Nehmen wir einmal den Facebook Messenger Bot: Es gibt diverse Plattformen, um einfach und schnell Bots zu erstellen OHNE PROGRAMMIERKENTNISSE.

Diese Plattformen sind heute schon so weit, dass ich Benutzer mit „Tags“ ausstatten kann. Das hat zur Folge, dass ich später ein Follow-Up versenden kann – ganz auf Basis der Interessen meiner User!

Das bedeutet, dass deine Produkte und Dienstleistungen noch effektiver deine Kunden erreichen!

Das Beste kommt erst noch.

Smartphones haben deine Kunden 24/7 neben oder bei sich. Es ist für über 60% der Menschen nicht mehr wegzudenken.

Wenn es dir also gelingt, dass du ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaust und wirklich wertvolle Infos verschickst, dann hast du 24/7 Zugriff auf die Gedanken deiner Kunden.

Das ist eine Form der Aufmerksamkeit, von der jedes andere Medium nur TRÄUMEN kann.

Für Unternehmen und Marketer hat das natürlich auch Nachteile: Eine völlige Abhängigkeit von Facebook.

Deshalb glaube ich, dass noch etwas passieren wird.

 

Facebook Messenger Bot vs. Freie Webseiten-Bots

In naher Zukunft wird sich ein Standard für Bots etablieren. Homepages werden dann auf jeder Plattform und in jedem Messenger zur Verfügung stehen.

Das bedeutet, rufe ich die Webseite mit einem Browser auf, führt mich der „Webseiten-Bot“ durch die Webseite. Die gleiche Webseite kann ich aber auch via WhatsApp, Telegram und dem Facebook Messenger aufrufen – mit der gleichen Benutzererfahrung.

Messenger werden in naher Zukunft immer weiter obsolet werden. An deren Stelle treten Messenger als zentrale Stelle für die Informationsverarbeitung. Es kann sogar soweit gehen, dass Apps in Zukunft an Bedeutung verlieren werden, weil Bots deren Aufgabe im Messenger übernehme können.

Wenn wir diese Zukunft noch ein wenig weiterspinnen, wird es die Art und Weise verändern, wie wir Smartphones nutzen. Denn auch dort wird ein Bot uns unterstützen. Aber, das führt hier zu weit.

Entscheidend wird sein, dass freie Webseiten-Bots leicht zu bedienen sind und für jeden Messenger zur Verfügung stehen. All das mag uns im Moment noch etwas fremd vorkommen. Doch sehen wir uns die Entwicklungen von 1999 – 2017 an, dann sehen wir, dass Dynamik und Personalisierungen zunehmen. Was spricht also gegen vollkommen dynamische Webseiten?

Bots werden Homepages in vielen Fällen unnötig machen und die Art der Interaktion mit Webseiten komplett verändern.

Deswegen werde ich ein Experiment wagen: Ich werde meinen Nutzern meine Homepage IM Facebook Messenger Bot zur Verfügung stellen!

[yellowbox]Du kannst dieses Experiment live miterleben: Gehe dafür, vorzugsweise mit dem Smartphone, auf m.me/DennisTroeger oder klicke auf den Button unter dieser Box und teste dort meinen Facebook Messenger Bot. Erwarte hier KEINE bilaterale Kommunikation, sondern stell’ dir vor, dass du so in Zukunft mit dem Smartphone Informationen erhältst. Anfangs mit Buttons und Texteingabe, in Zukunft dann durch gesprochene Sprache oder klar formulierte Anweisungen.[/yellowbox]

 

Wichtig: Was hältst Du von dieser Entwicklung? Bist du mit mir einer Meinung, dass Homepages in Zukunft obsolet werden?

 

 

Kommentare

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6 Kommentare

  1. Veröffentlich von Michael am Februar 8, 2017 um 5:52 pm

    Ob das Zukunft hat, kann ich nicht einschätzen. Ich nutze derzeit zwar ein Smartphone, aber kein WhatsApp, Messenger und ähnliches. Was mich hier interessiert: warum werden die Bilder nicht angezeigt, sondern nur ein schmales Fenster mit Fragezeichen? Ich verwende ein MacBook Pro (mit El Capitan als Betriebssystem)

    • Veröffentlich von Dennis Tröger am Februar 8, 2017 um 5:57 pm

      Hallo Michael,

      Danke für Dein Kommentar!

      ich habe Vertrauen in die Technik. China und Amerika machen es vor: PayPal hat heute einen Bot veröffentlicht und WeChat hat eine solche Funktion schon sehr lange. Alle werden es nicht lieben. Ähnlich, wie Facebook auch nicht jeder mag. Aber für die Unternehmen zählt am Ende: Was nutzen die meisten?

      Nutzt Du Safari?

      Ich sehe nämlich gerade, ich habe den Fehler gemacht, mit Umlauten in den Dateinamen zu arbeiten (doof, wenn der eigene Name Umlaute hat).

      Mit Umlauten kommt Safari (kein Scherz), nicht klar.

      Mit Chrome geht es Problemlos.

      • Veröffentlich von Michael am Februar 8, 2017 um 7:13 pm

        Hallo Dennis,
        ja, ich nutze Safari – bisher zumindest. Sollte ich wechseln, dann eher zu einem Anbieter, bei dem nicht lückenlos gespeichert/nachvollzogen wird, auf welchen Seiten ich unterwegs bin.
        Diesbezüglich habe ich tatsächlich kein Vertrauen, dass meine Privatsphäre geschützt ist. Ansonsten habe ich doch nichts von Vertrauen in die Technik geschrieben. Dazu kenne ich mich viel zu wenig aus, welche Möglichkeiten diese Apps,Features und sonstigen Dinge bieten.

        • Veröffentlich von Dennis Tröger am Februar 8, 2017 um 7:58 pm

          Nein, ich meine nur ich habe Vertrauen, dass es erfolgreich wird. Sorry das habe ich im falschen Kontext geschrieben 🙂

          Was chrome angeht hast du natürlich Recht. Da gehen die Daten im grossen Stil flöten.

  2. Veröffentlich von Alexander Käppler am April 3, 2017 um 1:22 pm

    Hallo Dennis, danke für den Artikel, wenngleich ich nicht alle Deiner Statements teile. Warum sollte mich ein Bot durch eine Webseite führen? Wenn das passiert, würde ich mal dem Konzepter auf die Finger klopfen. Wenn ich eine leere Seite sehe (mobile Besuch), was sagt denn Google dazu? Das Ranking würde sicherlich in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Dennoch denke ich aber, dass ein wesentlicher Schritt dahin gehen wird, eine Plattform zu besuchen, und auf dieser sind dann 1-n verschiedene Dienste per API oder so angeschlossen. WeChat macht hier wirklich einen guten ersten Schritt. Denn in Zukunft will ich nicht mehr zahllose Apps haben, jede macht etwas anderes für ein anderes Unternehmen. Bald werden wir einen HUB haben, und über diesen dann auch alle möglichen Themen abarbeiten. Alexa steht derzeit für Shopping, aber Google hat hier meines Erachtens (auch mit der schleppenden Öffnung der Plattformen) wirkliches Potenzial, in allen Fragen “Rede-und-Antwort” stehen zu können. Dann brauche ich noch nichtmal die Plattform-App. Es reicht ein Android-Handy. Das hat (wie bereits geschehen) tief integriert seinen Google (Allo) Assistenten. Und der übernimmt dann alles. Shopping? Ich frage Google. Mein Kalender? Ich frage Google. Die Anreise zu meinem nächsten Termin? Ich frage Google. Ich hab Hunger und will was bestellen? Ich frage Google und geliefert wird von einem angeschlossenen Dienstleister (delivery-hero, lieferheld, oder was sonst noch so da ist).

    Das wird m.E. die Zukunft, und das dauert nicht mehr lange. Frage nur, ob Amazon oder Google schneller ist. Besser integriert wäre aus aktueller Sicht wahrscheinlich Google – leider nicht so offen (API) wie Amazon mit der Skill-Logik. Kommt aber bestimmt auch bei Google noch 😉 Lustig wird es zu sehen, wie Facebook damit umgeht… Integrieren die vielleicht doch noch die Cortana?

    • Veröffentlich von Dennis Tröger am April 5, 2017 um 2:03 pm

      Hey, Alexander!

      Danke erst einmal für Deinen sehr ausführlichen Kommentar 🙂

      Also, bei “Bot-Für-Webseiten” denke ich an eine dynamische Webseite, die dem Kunde nach seinen Wünschen und Bedürfnissen angezeigt wird. Aus dem Grund heraus, dass viele moderne Webseite viel zu viele Informationen anzeigt.

      Ich bin gespannt, ob es sich vielleicht demnächst auch eine offene Alternative dazu entwickeln wird. Was ich persönlich auch sehr begrüßen würde 🙂

      Wie stehst Du denn in Bezug zu Chatbots?

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