Der 100% sichere Weg, keine Kunden zu bekommen

Ein alter Mann, ein Junge und ein Esel waren auf dem Weg in die Stadt. Der Junge ritt auf dem Esel und der alte Mann lief neben ihnen. Als das Gespann durch die Stadt ging, tuschelten einige Dorfbewohner: „Wie kann es nur sein, dass der Junge reitet, während der alte Mann laufen muss!?“. Der Junge und der Mann entschieden, dass die Kritiker vielleicht Recht haben und tauschten.

Später, als sie auf dem Rückweg waren, kamen sie an anderen Dorfbewohnern vorbei: „Sieh’ Dir das an! Der lässt den armen Jungen laufen!“. Also entschieden sie sich, beide zu laufen.

Nach einiger Zeit kamen Sie an einer weiteren Gruppe Passanten vorbei. „Schau’ nur, wie sehr der arme Esel schleppen muss! Das arme Tier!“. Also entschieden sie, den Esel zu tragen.

Beim Überqueren einer Brücke kamen sie ins Stolpern und verloren den Esel aus den Händen. Dieser fiel die Brücke hinab und in den Fluss, wo er ertrank.

Und die Moral von der Geschichte? Wenn Sie versuchen, es jedem Recht zu machen, dann können sie nur verlieren.

Versuchen Sie auch, möglichst vielen Kunden zu gefallen?

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer befreundeten Trainerin, die auch als Speaker aktiv ist. Während des Gesprächs fragte ich sie, wer denn ihre Zielgruppe sei.

„Jeder, der besser mit Stress zurechtkommen möchte!“.

Ist das ausreichend für eine scharfe Zielgruppe? Ist das am Ende ein Seminar, wo gestresste CEO und Eltern in einem Raum sitzen? Oder Polizisten und Feuerwehrmänner?

Was glauben Sie, ist überzeugender: „Ich mache Stressbewältigung“ oder „Ich mache Stressbewältigung für Geschäftsführer von Marketing-Agenturen“.

Im ersten Fall fühlen Sie sich vielleicht ein bisschen angesprochen. Wenn Sie kein Agentur-Geschäftsführer sind, dann spricht Sie der zweite Satz gar nicht an – Agentur-Geschäftsführer aber umso mehr!

Wenn Sie mit einem Bauchladen durch die Gegend rennen, nimmt Sie keiner ernst.

Ok, vielleicht ist das Beispiel noch nicht ganz klar. Wann waren Sie das letzte Mal in einer Disko oder einem Club? Erinnern Sie sich noch, wie das Ganze dort abläuft?

Vor angesagten Clubs ist IMMER eine Schlange! Und selbstverständlich wird die künstlich forciert! 

Der Türsteher schaut, ob Sie in den Club passen. Sind die Schuhe in Ordnung und Ihr Hemd? Sind Sie angetrunken? Besteht Gefahr, dass Sie „rumpöbeln“?

Genau das müssen Sie mit Ihren Kunden auch machen! Ich selbst arbeite fast nur mit Trainern, Coaches und Beratern zusammen.

Diese schätzen es sehr, dass ich mich in deren Branche auskenne und weiß, worauf es ankommt. Nehme ich auch Arbeiten aus anderen Branchen an? Sicherlich. Aber das erfordert dann Überzeugungsarbeit seitens des Kunden.

Gerade als Anfänger war das nicht leicht. Soll ich einen Kunden wirklich ablehnen, weil er aus der falschen Branche stammt?

 

Inzwischen denke ich: Ja, absolut! Denn langfristig bauen Sie sich einen Namen und etwas wofür Sie stehen auf. Und die „Türsteher-Strategie“ hat noch andere Vorteile.

Vorteile einer Türsteher-Strategie

  • Sie haben klare Vorstellungen von der Zusammenarbeit
  • Sie fühlen Sich frisch und motiviert
  • Das Verhältnis zwischen Ihnen und Kunden wird enger
  • Ihre Arbeit bekommt mehr Bedeutung
  • Die beste Seite in Ihnen kommt zum Vorschein
  • Sie lieben was Sie tun noch mehr

Mein idealer Kunde:

  • Starke Ausstrahlung (Lebensfroh, freundlich und offen)
  • Viel Ausdauer (versuchen alles und geben nicht auf)
  • Courage (stellen sich ihren Ängsten)
  • Denken groß (möchten viele Menschen erreichen)
  • Haben eine Vision
  • Partnerschaften und Win-Win sind wichtiger, als der eigene Vorteil
  • Schnelle Umsetzung
  • Positiv und optimistisch
  • Sind als Trainer, Berater, Coach, Speaker aktiv

Ihre Liste sieht vielleicht völlig anders aus. Vielleicht ist Ihnen der ökonomische Status des Kunden wichtig. Wie Sie sehen, ist es mir wichtig, wer meine Kunden SIND und nicht was sie haben.

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So erstellen Sie Ihre eigene Türsteher-Strategie

  1. Definieren Sie Ihren idealen Kunden. Mit welcher Art von Menschen möchten Sie sich umgeben? Was tun sie gerne? Worüber sprechen sie? Wie lernen Sie? Wie geben sie der Gesellschaft zurück? Listen Sie die Eigenschaften, Werte und Qualitäten Ihrer idealen Kunden fest. Sagen Sie Ihrem Türsteher, was er zu tun hat!
  2. Werfen Sie einen Blick auf Ihre aktuellen Klienten: Mit wem arbeiten Sie gerne zusammen? Wer gibt Ihnen Energie und inspiriert Sie? Bei wem wundern Sie sich manchmal, warum Sie bezahlt werden?

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Finden Sie heraus, mit wem Sie arbeiten möchten. Grenzen Sie Ihre Zielgruppe ein und vergrößern Sie damit Ihren Impact. Weitere Informationen finden Sie hier: „#1 FEHLER, WARUM SIE NICHT VERKAUFEN – ZIELGRUPPE FINDEN

 

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